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Blue Vest Equity Finanzmanagement GmbH

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Vermittlungsgebühren trotz vorzeitigem Storno einer Lebensversicherung in voller Höhe fällig 2015-01-05
  • Was ist passiert ?
  • Herr M. schloss über die Blue Vest Equity Finanzmanagement GmbH als Vermittlerin eine fondgebundene Lebensversicherung in Form einer Nettopolizze ab. Als er den Vertrag nach einiger Zeit stornierte, wurde dennoch die Zahlung der Vermittlungsgebühren in voller Höhe gefordert.

  • Ergebnis
  • Trotz Intervention des Konsumentenschutzes konnte nur eine Ratenvereinbarung abgeschlossen werden, da kein Beratungsfehler nachweisbar war und die Vermittlungsgebühren bei Nettopolizzen nach damaliger Rechtslage tatsächlich in voller Höhe eingefordert werden konnten.

        


Vermittlungsgebühren trotz Beratungsfehler ? 2014-12-30
  • Was ist passiert ?
  • Herr X. schloss bei einem flüchtigen Bekannten eine fondsgebundene Lebensversicherung (Nettopolizze) ab. Da die Beratung nach Angaben des Konsumenten grob mangelhaft erfolgte, erwies sich dieses Produkt als unbrauchbar, da Motiv für den Vertragsschluss war, dass ein Tilgungsträger für eine 10-jährige Veranlagung geschaffen werden sollte. Der Konsument wollte daher den Vertrag kostenfrei stornieren. Dies wurde jedoch verweigert. Vielmehr stellte sich das Unternehmen auf den Standpunkt, dass von Beginn der vertraglich vereinbarten Laufzeit weg sämtliche Vermittlungsgebühren zur Zahlung fällig wären.

  • Ergebnis
  • Nach mehreren Interventionen des Konsumentenschutzes verzichtete das Unternehmen zumindest auf einen Teil der in Rechnung gestellten Vermittlungsgebühren. Hinsichtlich seiner weiteren Forderungen nahm der Konsument anwaltliche Hilfe in Anspruch.

  • Hinweis
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Nicht korrekt verrechnete Polizze? 2013-10-09
  • Was ist passiert ?
  • Herr G. hatte seit mehreren Jahren eine Versicherungspolizze bei der "Blue Vest" abgeschlossen. Als er im Jahr 2013 diesbezüglich eine Rechnung erhielt, ersuchte er um Aussprache mit der Versicherung, da ihm diese zu hoch schien. Die Versicherung wollte diesen Umstand jedoch nicht einmal überprüfen und teilte ihm mit, dass sicher richtig verrechnet wurde, da das Programm welches von der Versicherung genutzt wird, keine Fehler erlaubt. Da ihm diese Vorgehensweise nicht geheuer schien, ersuchte er zur Sicherheit den Konsumentenschutz-Verband um Überprüfung.

  • Ergebnis
  • Die Sachbearbeiter des Konsumentenschutz-Verbandes erhielten detaillierte Rechnungsunterlagen betreffend der Polizze des Konsumenten. Da sich bei Prüfung herausstellte, dass die Verrechnung korrekt war, hatte der Konsument kein Problem damit, die Rechnung zu bezahlen.

        


Schwerer Beratungsfehler vor Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung 2012-08-27
  • Was ist passiert ?
  • Herr S. spricht sehr schlecht Deutsch und unterzeichnete in Beisein eines für Blue Vest Equity Finanzmanagement GmbH tätigen Verkäufers in Deutsch verfasste Verträge betreffend eine fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung der Atlanticlux Lebensversicherung S.A. (Luxemburg), sowie sofort nach Vertragsschluss als Gesamtbetrag fällige hohe Vermittlungsgebühren, ohne deren Inhalt verstanden zu haben. Da Herr S. von Sozialhilfe lebt, und die Prämien nach einigen Monaten nicht mehr bezahlen konnte, wollte er die Verträge in der Folge stornieren.

  • Ergebnis
  • Trotz schriftlicher Intervention samt Anfechtung der Verträge wegen Irrtums durch den Konsumentenschutz, wurde seitens Blue Vest Equity Finanzmanagement GmbH eine außergerichtliche Lösung (Stornierung der Verträge / Rückzahlung der Prämien) abgelehnt. Herr S. ließ es in der Folge auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen, und erhielt dazu vom Gericht kostenlose Verfahrenshilfe bewilligt.

        


Ratenvereinbarung wegen Vermittlungsgebühr 2012-08-21
  • Was ist passiert ?
  • Herr M. hatte bei der Blue Vest Equity Finanzmanagement GmbH, als Vermittler, einen Vertrag über eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Kurz nach Unterfertigung bereute Herr M. den Vertragsabschluss und kündigte den Vertrag. Als seitens Blue Vest eine Vermittlungsgebühr für den Vertrag in voller Höhe (ohne Berücksichtigung der extrem frühzeitigen Kündigung) gefordert wurde, wandte sich Herr M. an den Konsumentenschutz.

  • Ergebnis
  • Nach Intervention des Konsumentenschutzes stellte sich heraus, dass bereits seitens der Großmutter von Herrn M. betreffend der Vermittlungsgebühr eine Ratenvereinbarung abgeschlossen worden war. Herr M. wurde dazu über die neueste Rechtsprechung informiert, wonach die Vermittlungsgebühr nicht in voller Höhe einforderbar ist, und behielt sich eine gerichtliche Rückforderung vor.